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Installation


AllgemeinInstallation/Deinstallation
UpdateBackup

Installation via Setup.exe

Nachdem die Setup.exe heruntergeladen wurde, Doppelklick darauf und den Anweisungen folgen.

Läuft bereits eine Instanz von Miranda beim Ausführen der Setup.exe, so erscheint ein Hinweisfenster, dass Miranda vorerst geschlossen werden muss. Erst dann kann das Setup weiter gehen. Außerdem stellt die Setup fest, ob eventl. schon eine Miranda Version installiert ist. Ist dies der Fall, so erscheint ein Hinweisfenster: „DENKEN SIE DARAN IHREN PROFILORDNER ZU SICHERN!“.

Wird dies mit OK bestätigt, so wird vor der neuen Installation, die Deinstallation eingeleitet. Wird CANCEL geklickt so erfolgt ein Abbruch und der Configurator wird darauf folgend gestartet. Mit diesem kann man vor der eigentlichen neuen Installation nun ein Backup erstellen lassen kann (ab v2.0.3).

Wer will, sollte vorher einfach noch ein Backup des kompletten alten Mirandaordners machen (< v2.0.3) (siehe dazu Backup)

Installation via *.7z

Aktuelle Version (*.7z) von “Miranda Fusion©” downloaden.
Entpackt den Inhalt der heruntergeladenen Datei in einen beliebigen Ordner, z.B. USB-Stick oder unter C:/Programme (beachtet, dass es unter Windows Vista/ 7 für diesen Ordner eingeschränkte Schreibrechte gibt)
Anschließend startet ihr Miranda durch ein Doppelklick auf “miranda32.exe”. Ihr könnt z.B. auch eine Verknüpfung auf den Desktop anlegen.

Erste Schritte nach der Installation

Beim ersten Start von Mi:Fu erscheint das Fenster für den Konten-Manager. Hier legt ihr fest, welche Protokolle in Miranda aktiv genutzt werden sollen. Nativ ist ICQ (Plus) aktiviert. Sind die Häkchen für die entsprechenden Protokolle gesetzt und die Zugangsdaten eingegeben, so bestätigt ihr mit OK. Konten können auch nachträglich über das Hauptmenü von Miranda aktiviert werden.
Nach dem ersten Start dürfte Miranda ungefähr wie nebenstehend aussehen. In der Statusbar sieht man die vorher aktivierten Protokolle.
Noch sind wir OFFLINE. Um mit den entsprechenden Protokollen online zu gehen, klickt man einfach auf das Protokoll-Icon. Bei mehrere Protokollen kann man über die Toolbar im oberen Bereich der Kontaktliste (abhängig vom Skin) den Status für alle Protokolle gleichzeitig (global) setzen. Ist man das erste Mal mit diesem Protokollen online, so werden die Kontakte von der Serverliste mit den dazugehörigen Avataren geladen. Dies kann je nach Anzahl der Kontakte eine Weile benötigen, bis alle Avatare geladen wurden. Es lassen sich später auch noch Gruppen für die einzelnen Kontakte erstellen. Per drag&drop können Kontakte in diese verschoben werden.
Da es bei einer Vielzahl von Kontakten unübersichtlich wird, können wir über den entsprechenden Button in der oberen Menüleiste Offline-Kontakte ausblenden.
Sollte im linken oberen Bereich kein (eigener) Avatar angezeigt werden, so können wir das über Hauptmenü –> Erweiterte Benutzerinformationen –> Mein Profil –> Avatar entsprechend für das jeweilige Protokoll hinzufügen.

Der Configurator

Seit Mi:Fu 2.0.3 besitz Miranda einen eigenen Configurator. Mit ihm kann man zusätzliche Einstellungen vornehmen, bzw. bestimmte Ereignisse durchführen lassen. Bei der Installation steht die Option eine Verknüpfung zu diesem Configurator auf dem Desktop anlegen zu lassen. Außerdem ist er über das Miranda Hauptmenü zugänglich.
Folgende Optionen stehen dem Configurator zur Verfügung:
  1. Autostart: Legt fest, ob Mi:Fu beim Start von Windows mit starten soll (Können sich mehrere User am Rechner anmelden, so kann jeder User seine eigenen Einstellungen festlegen).
  2. Splashscreen: Legt fest, ob beim Start von Mi:Fu ein Startbildschirm mit Sound abgespielt werden soll (Können sich mehrere User am Rechner anmelden, so kann jeder User seine eigenen Einstellungen festlegen).
  3. MakeITmobil: Mit einem Klick wird eine portable Version des aktuellen Mi:Fu an einem beliebigen Speicherort (z.B. Usb-Stick) erstellt. Dabei werden alle Miranda-relevanten Dateien, als auch persönliche Dateien, welche unter %appdata%/Miranda Fusion liegen, automatisch zusammengeführt.
  4. Direkte Navigation zum Profilordner. Per Paste&Copy kann dieser Ordner anschließend nach belieben kopiert und somit gesichert werden. Darin enthalten sind u.a. die profil.dat, profil.pri, Erhaltene Dateien, Avatare, Logs etc.
  5. Sprachauswahl: Ermöglicht die Wahl der Sprache für Mi:Fu und den Configurator. Unter Vista/ 7 werden Schreibrechte benötigt, was durch ein UAC-Popup (user account control) seitens Windows deutlich gemacht wird.
  6. Updater: Es besteht die Möglichkeit Mi:Fu auf drei unterschiedliche Weise aktualisieren zu lassen. Manuell (nur im COnfigurator selbst), Semi oder Auto (Standard)
  7. Watchdog: Bei einigen Nutzern kann es vorkommen, dass Miranda nicht korrekt beendet wird. Diese Option kann Abhilfe schaffen, ist aber standardmäßig deaktiviert.
  8. Infobox: In der Infobox werden alle Mi:Fu relevanten Versionsnummern der einzelnen Programme aufgelistet. Nach einem Update könnt Ihr hier sehen ob alles erfolgreich durchgeführt wurde.

Multi-User-Fähigkeit durch Windows Benutzerkonten

Mi:Fu bietet die Möglichkeit durch eine einzige Installation, jedem Windows Konto ein eigenes Mi:Fun Profil anzulegen. Dadurch besitzt jeder Windows Nutzer, der sich über sein Konto anmeldet, die Fähigkeit, auch sein eigenes Mi:Fu, mit all seinen Vorzügen einzurichten. Eigene Einstellungen, persönliche-, erhaltene Dateien sowie Chatverläufe werden entsprechend separat für jeden Windows Nutzer gepeichert. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit Splashscreen, Autostart zu konfigurieren, oder via dem Configurator ein Backup oder eine portable Version zu erstellen.
Voraussetzung: Mi:Fu muss einmalig durch ein Administrator auf dem System installiert sein.
Meldet sich ein Gast bzw. ein Standardbenutzer in Windows an, so hat er die Möglichkeit über das Startmenü, ein Mi:Fu Profil zu erstellen.

Startet der Nutzer Mi:Fu das erste Mal (es liegt noch keine profil.dat vor), so erscheint ein entsprechendes Hinweisfenster

Im weiteren Verlauf kann der Nutzer festlegen, ob eine Desktopverknüpfung oder ein Autostarteintrag etc. erzeugt werden soll.

Wie bei der Standardinstallation kann der Nutzer außerdem bestimmen, welchen der 6 Skins standardmäßig verwendet werden soll. Ist dieses Setup beendet, kann der Nutzer Mi:Fu starten und individuell einrichten. Alle für diesen Nutzer relevanten Dateien werden, wie auch für alle anderen Mi:Fu Nutzer unter
C:\Users\###NUTZERNAME###\AppData\Roaming\Miranda Fusion\Profil [Vista/7] bzw.
C:\Dokumente und Einstellungen\###NUTZERNAME###\Anwendungsdaten\Miranda Fusion\Profil [XP]
gespeichert.

Konten einrichten bzw. aktivieren/deaktivieren

Die zentrale Verwaltung der zu verwendeten Protokolle erfolgt über Hauptmenü –> Konten. In Mi:Fu 3.0 sind bereits standardmäßig für die Protokolle ICQ, MSN, AIM, YAHOO, JABBER, IRC, FACEBOOK, JABBER (VZ) Konten angelegt. Sie alle tragen die interne Bezeichnung ICQ_1, MSN_1,… usw.
Jedes weitere Konto eines Protokolls wird entsprechend mit ICQ_2, ICQ_3 fortgesetzt, sofern beim Erstellen der interne Kontoname (optional) freigelassen wird. Beim ersten Start von Mi:Fu erscheint dieser Kontenmanager einmalig. Nachträglich lassen sich natürlich weitere Konten bzw. Protokolle aktivieren bzw. deaktivieren. Alle Einstellungen für die aktiven Protokolle können auch wie bisher gewohnt unter Einstellungen –> Protokolle konfiguriert werden.
Folgend ein paar Beispiele für ausgewählte Protokolle:

ICQ/MSN einrichten

Die Logindaten der jeweiligen Protokolle trägt man in die entsprechenden Eingabemasken ein (siehe Abbildung)

Jabber einrichten

Immer mehr verbreitet ist auch das Jabber Protokoll.Es ist Open Source, schnell und bietet ähnliche (bessere) Features wie ICQ und MSN (je nach Jabber Server). Standardmäßig ist Jabber in Mi:Fu als Plugin aktiviert. Es muss noch unter Hauptmenü –> Konten aktiviert werden (siehe obere Abbildung).

Im gleichen Fenster hat man nun die Möglichkeit einen Jabber Account anzulegen. Entweder man greift dabei auf schon bestehende Accounts zurück, falls z.B. schon ein GMX, WEB.de oder Googlemail Account vorhanden ist. Oder man legt einen neuen Account auf einem der vielen verbreiteten Jabber Server an, wie CCC oder Draugr.de. Letztere bieten im Vergleich zu GMX & Co meist noch viel mehr Features wie Moods, Activity, diverse Transporter, TuneIn, Peer-2-peer Dateiversand usw.

Ich empfehle daher die Anmeldung auf z.B. draugr.de.

Als Server gibt man also draugr.de an und legt ein Benutzernamen und Passwort fest. Anschließend klickt man auf Neuregisrtierung (siehe Abbildung).

Möchte man ein schon bestehendes Konto bei GMX & Co verwenden, so entspricht der Username alles was vor dem @ steht. Als Server wird entsprechend gmx.de, web.de oder googlemail.com angegeben.

Wie gewohnt können die Einstellungen auch nachträglich unter Einstellungen → Protokolle → Jabber getätigt werden. Beispiele dafür sind in den unteren Abbildungen zu sehen.

Nachdem ein Account für Jabber eingerichtet ist, hat man Zugriff auf unterschiedliche Features. So lassen sich im Statusmenü sogenannte Moods oder Activitys als Status einstellen. Außerdem ist Jabber in Mi:Fu so konfiguriert, dass beim Abspielen eines Songs über Winamp & Co diese anderen Kontakten angezeigt wird. Empfängt man selbst von anderen Jabberkontakten diese Information, so wird dies als 3.Zeile in der Kontaktliste angezeigt.
Ähnlich wie bei IRC kann man direkt über Jabber in sogenannte MUCs eintreten – Multi User Channels – in denen sich mehrere User gleichzeitig unterhalten können. Um einen solchen Channel einzurichten geht man wie folgt vor:

Hauptmenü → Jabber → Konferenzräume betreten/erstellen. Als Beispiel ist hier der Server vom CCC angegeben. Unter „Raum“ kann man nun einen beliebigen Raum entsprechend des Themas betreten. Der MUC wird nun in der Kontaktliste aufgeführt und kann durch Rechtsklick zu den „Lesezeichen“ hinzugefügt werden.

Das ist nur ein kleine Einführung in die Welt von Jabber gewesen. Mehr zum Thema und eine Auflistung von Features unter !wiki = Jabber

IRC einrichten


Um ein IRC Chat einzurichten sind nur wenige Schritte notwendig.
IRC ist standardmäßig als Plugin schon aktiviert. Es muss noch unter Hauptmenü → Konten aktiviert werden.
Man kann anschließend direkt in diesem Fenster die Zugangsdaten eingeben oder man unter Einstellungen → Protokolle zusätzliche Einstellungen treffen. Zu den Logindaten gehört ein selbst definierter Nickname und Name.

Standardmäßig ist in Mi:Fu schon der IRC Server von Freenode mit dem Channel #miranda-de eingerichtet. Wer will kann also über diesen Channel weiteren direkten Support für Miranda erhalten. Es können auch weitere Channels hinzugefügt werden. Mehr dazu unter !wiki = IRC.

Meta-Contacts anlegen

Benutzer, welche mehrere Protokolle verwenden z.B. ICQ und MSN, können in der Miranda Kontaktliste unter einen Kontakt zusammengefasst werden. Mit diesem Metakontakt kann man dann – wie mit einem gewöhnlichen Kontakt – Nachrichten und Dateien austauschen. Jedem Metakontakt ist ein „Standard“-Kontakt zugeordnet. Dieser Kontakt wird bevorzugt zum Senden von Dateien und Nachrichten und zum Lesen von Statusnachrichten verwendet. Einstellungen wie bspw. der anzuzeigende Nickname und die Priorität von Unterkontakten können unter Einstellungen → Kontaktliste → Metakontakte vorgenommen werden.

Um ein Metakontakt zu erzeugen geht man wie folgt vor: Rechtsklick auf einen Kontakt, welcher mehrere Protokolle verwendet → „In Metakontakt umwandeln“. Anschließend klickt man rechts auf ein weiteres Protokolls des gleiches Kontaktes → „Zu Metakontakt hinzufügen“ und gibt im Auswahlfenster den vorher erstellten Metakontakt an.

Weitere Informationen siehe !wiki = MetaContacts

Weitere Protokolle

Eine Reihe von weiteren Protokollen findet man auf der Miranda-Addon Seite. Wir verweisen daher auf folgende noch interessante Protokolle mit entsprechender Informationsquelle. In Mi:Fu sind diese Protokolle standardmäßig NICHT enthalten:

Nachträgliche Änderung der Skins

Seit Mi:Fu 3.0 wird nur noch ein Farb-Theme (black) installiert. Es besteht jedoch die Möglichkeit nachträglich eigene, individuelle Skins für die einzelnen skinbaren Module (Tabsrmm, Clist_Modern, Popup+, Tipper YM) zuzuweisen.
Die Skindateien für diese Module befinden sich standardmäßig im Mirandaordner /Skins/+Unterordner
Folgend eine Liste der Skineinstellungen der einzelnen Module:

  • Clist_Modern Skin: Einstellungen → customize → Kontaktlistenskin → Auswahl der entsprechenden *.msf
  • Tabsrmm: Einstellungen → customize → Nachrichtenfensterskin → Auswahl der entsprechenden *.tsk (zusätzlich: Button „Skin jetzt laden“)
  • PopUpPlus: Einstellungen → customize → Popup Plus → Tab: Skins → Auswahl des entsprechenden Skins
  • Tipper YM: Einstellungen → customize → Tooltips → Tab: Skins → Skin auswählen und grünes Häkchen
  • ( IEview: Einstellungen → Nachrichtensitzung → IEview → Tab: Nachrichtenverlauf → Vorlage verwenden → Auswahl der entsprechenden *.ivt )

Song als Statusnachricht via WA-Track

Ein weiteres Features von Miranda ist es den aktuell gehörten Song in Winamp oder WinMediaPayer als Status anzeigen zu lassen. Standardmäßig ist dazu WA-Track aktiviert und eingerichtet.
WA-Track is so eingestellt, dass der aktuelle Song nur als Status ausgegeben wird, wenn man den ICQ Xstatus „Musik“ eingestellt hat. Natürlich kann man die Einstellung auch individuell anpassen. So kann man sich auch ein zusätzliches Frame in der Kontaktliste anzeigen lassen, um von da aus Winamp zu steuern oder aktuelle Songinformationen abzurufen. Weitere Informationen zu dem Plugin unter !wiki = WAtrack

Miranda Fusion© Updaten

Seit Mi:Fu 3.0 wird die Aktualisierung von Miranda über den „hauseigenen“ Updater übernommen. Dabei werden sowohl Core als auch relevante Plugins aktualisiert. Persönliche Einstellungen und Verläufe gehen dabei nicht verloren. Beim Start von Miranda wird überprüft, ob eine neue Version von Mi:Fu auf unserem Server bereit gestellt wird. Ist dies der Fall, so hat der Nutzer die Möglichkeit das Update herunterzuladen und zu installieren. Der Nutzer selbst hat außerdem die Möglichkeit über Hauptmenü –> Configurator (siehe auch Configurator) zwischen auto, semi- und manuell Update zu wählen.

  • manuell: Weder automatische Benachrichtigung noch Download. Der Updateprozess kann nur über den Configurator erfolgen
  • semi: Sie werden über Updates benachrichtigt. Der Download und die Installation erfolgen aber weiterhin manuell.
  • auto: Download erfolgt sobald Updates verfügbar sind. Die Installation muss bestätigt werden. Miranda Fusion wird geschlossen und startet anschließend neu.

Standardmäßig ist „auto“ ausgewählt.

Plugins können zwar weiterhin über das Updater-Plugin aktualisiert werden, jedoch besteht hier die Gefahr, dass Updates ausgeliefert werden, welche vorher noch nicht durch uns geprüft wurden. Es wird daher empfohlen nur die hauseigenen Updates zu verwenden.

Hinweis für die Portable Version *.7z:
Verwenden Sie nur die Portable Version von Mi:Fu so müssen sie die Updates manuell durchführen. Sie werden auch NICHT benachrichtigt, wenn eine neue Version von Mi:Fu zur Verfügung steht. Sie haben aber die Möglichkeit die entsprechenden Updatepakete im Upgrade Archiv selbst herunterzuladen. Beim Ausführen dieser Upgrade.exe wird erkannt, dass keine Setupinstallation vorliegt. Es erscheint daraufhin ein Fenster mit dem man manuell den Mi:Fu Ordner angeben kann (miranda32.exe muss darin enthalten sein). Anschließend werden alle neuen Dateien (Core, Plugins etc.) in das entsprechende Verzeichnis kopiert. Beachten Sie, dass es sich um kumulative Upgradepakete handelt. Persönliche Einstellungen und Verläufe gehen dabei NICHT verloren.

Welche Version ihr von Mi:Fu gerade verwendet, könnt ihr unter Hauptmenü –> Hilfe –> Über, erfahren.
Es wird nicht empfohlen die Core Updates von der offiziellen miranda-im.org Seite zu verwenden, da dadurch einige Mi:Fu spezifischen „Features“ verloren gehen.

Miranda sichern

Ist Mi:Fu einmal eingerichtet, so kann es ohne weitere Probleme gesichert werden. Wichtig sind dabei die Dateien „profil.dat“ und profil.pri“. In der *.dat sind alle Einstellungen gespeichert, während sich in der *.pri nur die Kontakte und Verläufe befinden. Über Hauptmenü –> „Profil Ordner öffnen“ oder über den Configurator gelangt ihr am schnellsten zu dem Ordner in dem sich diese Dateien befinden. Ihr könnt euch nun durch Copy/Paste diesen Ordner sichern. In Unterordnern befinden sich u.a. auch die Erhaltene Dateien, GroupChatLogs, CrashLogs, Avatare etc., diese können bei Bedarf natürlich mit gesichert werden.

Alternativ könnt ihr Euch auch über den Configurator –> MakeITMobil eine portable Version erstellen lassen. In ihr befinden sich dann der komplette Profilordner und auch die Miranda Programmdateien.

Kontakte und Verlauf Importieren

Möchte man von einer älteren Mi:Fu Version <3.0 die Verläufe mit in die aktuelle Version übernehmen so sind einige Dinge zu beachten.
Im Folgenden findet ihr dazu eine detailierte Anleitung als Video-Tutorial.

Zusätzlich hier eine Zusammenfassung der notwendigen Schritte:

  1. Exportieren Sie über Hauptmenü –> Erweiterte Benutzerinformationen –> Alle Kontakte exportieren alle Verläufe und Kontakte in eine *.xml Datei.
  2. Finden Sie die internen Bezeichnungen für die einzelnen Protokolle heraus, von denen Sie Verläufe sichern möchten. Öffnen Sie dazu über Hauptmenü –> Profildatei Editor++ den Profileditor. Dort den Eintrag „Einstellungen“ –> „Protocols“. Suchen Sie dort die rot gekennzeichneten „ab“ Einträge. Als Wert (nebenstehend) wird jeweils die interne Bezeichnung des Protokolls angegeben. Möchten Sie also nur Verläufe des ICQ Protokolls sichern, so notieren sie sich diesen internen Namen. Bei alten Fusion Version lautet dieser meist nur „ICQ“ oder „MSN“. Die Bezeichnung kann auch abweichen, je nachdem wie sie damals die optionale interne Bezeichnung festgelegt haben.
  3. Installieren Sie nun die neue Mi:Fu Version (3.0) und richten Sie dort alle Konten ein, welche Sie benutzen möchten. Für jeweils das erste Protokoll wurde bereits ein Konto angelegt (noch nicht aktiviert). Diese tragen alle die internen Bezeichnungen ICQ_1, MSN_1, etc. Daran geknüfft sind bereits Einstellungen für StartupProfil, Avatar, Tipper etc. Es ist daher ratsam diese vorkonfigurierten Protokolle zu verwenden. Sollten sie von einem Protokoll mehrere Konten verwenden, so sollten sie beim Erstellen das Feld für „interne Bezeichnung (optional)“ frei lassen. Dadurch wird die Nummerierung fortgesetzt (also ICQ_2, ICQ_3 etc.)
  4. Nachdem Sie für alle Konten die Zugangsdaten eingerichtet haben, verbinden Sie sich einmal mit allen Protokollen, so dass die Kontakte von der Serverliste geladen werden können.
  5. Sollten sich die internen Bezeichnungen der Protokolle von der alten zur neuen Version nicht unterscheiden, so kann mit dem nächsten Punkt fortgefahren werden. Andernfalls öffnen Sie nun die vorher angelegte *.xml mit einem Editor (ACHTUNG: WORDPAD oder OOWriter ist nicht dafür geeignet!!!). Finden Sie via Suche/Ersetze Funktion die Einträge proto=“####“ (mit Anführungzeichen). # steht dabei für die jeweiligen Protokolle mit der alten internen Bezeichnung z.B: proto=“ICQ“. Ersetzen Sie alle diese Einträge durch die neue interne Bezeichnung, also proto=“ICQ_1″. Fahren Sie analog für weitere Protokolle fort. Gleiches vorgehen gilt für den Eintrag „MOD Key=“####““. Speichern Sie alle Änderungen.
  6. Importieren Sie über Hauptmenü –> Erweiterte Benutzerinformationen –> Alle Kontakte importieren alle Verläufe und Kontakte aus der (angepassten) *.xml Datei.

Miranda Verlauf sichern [Alternative]

  1. Vor dem Importieren sollte man sicherstellen, dass die alte profil.dat mit Kontakten und Verläufen (auch Einstellungen) gesichert wird. Dies kann man auf mehrere Wegen tun
    • Man sucht die „profil.dat“ im Windows Ordner %APPDATA%/Miranda Fusion (Eingabe in Andressleiste des Windows Explorer)
    • Man navigiert direkt aus Miranda über Hauptmenü –> Profil Ordner öffnen zur profil.dat
    • Man lässt sich via „Configurator“ (Miranda Ordner, oder über Hauptmenü) ein automatisches Backup der profil.dat (sowie weiteren Dateien) an einen beliebigen Ort kopieren
  2. Hat man das neue Mi:Fu via Setup.exe oder *.7z installiert, so startet man dieses.
  3. Hauptmenü –> „Importieren“

Folgen Sie den Anweisung.

Wichtige Hinweise

  • Es werden nur Kontakte und History aus der profi.dat importiert, wenn das entsprechenden Protokoll vorher schon im neuen Mi:Fu angelegt wurde und diese mindestens einmal online waren (Kontakte werden vom Server geladen)
  • Sollte es beim Import zum Absturz kommen, so sollte man vorher eventl. das Plugin „MetaContacs“ unter Einstellungen –> Plugins deaktivieren

Deinstallation

Mi:Fu 3.0 enthält einen eigenen Uninstaller, der Miranda bei Nichtgebrauch vollständig mit all seinen Einträgen von der Festplatte löscht. Miranda kann entweder über die Uninstall.exe im Mirandaverzeichnis oder über Systemsteuerung → Software (Vista: Programme und Funktion) deinstalliert werden. Dabei werden alle Registryeinträge für Autostart, Splashscreen und Firewall gelöscht, sowie ALLE persönlichen Einstellungen (%APPDATA%/Miranda Fusion).